Die Ankunft
Regie:  Gerhard Weber   Genre: Dokumentarfilm  Format: mov    Länge: 25 min
Kamera: Jens Dittmer    Drehbuch: Gerhard Weber, Eberhard Bommarius    Produzent: Eberhard Bommarius
Darsteller: Vertriebene Donauschwaben in Schwäbisch Gmünd    
Ton: Eberhard Bommarius    Musik: David Kadymov    Schnitt: Gerhard Weber    
Inhalt: Am 11. März 2006 treffen sich die Schwäbisch Gmünder Donauschwaben am Hauptbahnhof zu einem gemeinsamen Gedenktag. Vor genau 60 Jahren waren sie mit einem Güterzug in die schwäbische Kleinstadt vertrieben worden....

warum gescheitert: Nachdem ihnen alles genommen wurde, ihr Besitz, ihre Würde und ihr Stolz, wurden sie in einem Güterzug mit je einem Gepäckstück pro Person außer Land gebracht. Dabei ist erwähnenswert, dass nur etwa die Hälfte der ungarischen Donauschwaben vertrieben wurden. Familien, die in systemrelevanten Berufen tätig waren, durften bleiben. Der Besitz der Vertriebenen wurde an ungarische Kommunisten verteilt. Der Zug fuhr nur nachts, da tagsüber die Strecken für Militärtransporte reserviert waren. Niemand konnte erahnen, wohin die Reise geht. Die Fahrt dauerte 6 Tage und 6 Nächte... Der Film rekapituliert den Moment,. als die Vertriebenen zum ersten Mal erkannten, wohin sie gebracht wurden und was sie dabei empfanden... Wir begleiteten den Moment nach dem Scheitern, als es darum ging, sich wieder aufzurappeln und eine Perspektive zu entwickeln...

Unser Kommentar/Rez: Ein mit gewöhnungsbedürftiger Qualität gedrehter aber etwas anderer Heimatfilm.