Anna ich hab Angst um dich
Regie:  Josef Pröll  Genre: Doku  Jahr: 2002    Format: 4:3    Länge: 30 min
Kamera: Josef Pröll    Drehbuch: Pröll/Kucera    Produzent: Kreativ Media - Medienproduktion
Darsteller: Zeitzeugen, Überlebende, Protagonisten     
Ton: Helmut Seehuber, Josef Pröll    Schnitt: Josef Pröll    webside: www.anna-film.de

Inhalt:  Der Film schildert das Leben der Augsburger Ehrenbürgerin Anna Pröll. Sie wurde als 17-jährige von der GESTAPO verhaftet. Ihre Geschichte beginnt 1916. Der Film beschäftigt sich auch mit der Zeit nach 1945 - bis ins Jahr 2000.

warum gescheitert:  Der spannende Film hat große Resonanz, kommt bei jungen Menschen sehr gut an, hat durchwegs gute Kritiken "Geschichte zum Anfassen ohne Anklage und ohne erhobenen Zeigefinger". Für die Fernsehsender ist das Thema zu "abgegriffen". Die Nachfrage nach dem Film ist bis heute aber nicht abgerissen. Es ist aber dennoch ein gescheiteter Film und wird die Unkosten nicht "einspielen".

Unser Kommentar: Was waren wir immer genervt, wenn Opa und Oma ständig wie manisch vom Krieg erzählt haben. Diese Generation verabschiedet sich nun und wir werden diese Stimme plötzlich vermissen. Denn Geschichte ist auch erzählte Geschichte. Als hätte hier der Protagonist eine Geschichte aus "Im Westen nichts Neues" nacherlebt. Er zieht aus seinen Kriegserlebnissen Konsequenzen und wird politisch. Das geht nicht an der Familie vorbei.